Shopify-Gebühren-Rechner
Sieh, was Zahlungsgebühren und dein Monatsplan wirklich kosten — pro Bestellung, pro Monat und als Anteil an dem Umsatz, der bei dir bleibt.
Deine Zahlen
Deinen genauen Satz findest du in den Einstellungen deines Zahlungsanbieters — er hängt von Land, Tarif und Kartentyp ab.
Ergebnis
Die Gebühren-Formel
Gebühr pro Bestellung = Bestellwert × Satz % ÷ 100 + Fixbetrag · Effektive Quote = (Gebühren pro Monat + Abo) ÷ Umsatz pro Monat
Jede Kartenzahlung wird in zwei Teilen berechnet, die sich völlig unterschiedlich verhalten. Der Prozentsatz wächst mit der Bestellung — ein größerer Warenkorb zahlt anteilig mehr. Der Fixbetrag nicht: Er ist bei einer kleinen Bestellung genauso hoch wie bei einer großen. Dein Abo kommt on top und ist unabhängig davon, wie viele Bestellungen du hast.
Die effektive Quote ist die ehrliche Version des beworbenen Prozentsatzes. Sie nimmt alles, was du in einem Monat bezahlt hast — Zahlungsgebühren auf jede Bestellung plus das feste Abo — und teilt es durch den Umsatz dieses Monats. Genau diese eine Zahl kannst du über Anbieter, Tarife und Monate hinweg vergleichen, denn sie bewegt sich, sobald sich Bestellmenge oder Bestellwert ändern — auch wenn dein Satz auf dem Papier gleich bleibt.
So nutzt du den Rechner
- 1
Trage deinen durchschnittlichen Bestellwert ein und wie viele Bestellungen du in einem typischen Monat hast. Nimm beides aus den Auswertungen deines Shops, nicht aus dem Bauch — ein zu optimistischer Bestellwert versteckt das Gebührenproblem, statt es zu zeigen.
- 2
Trage deinen Gebührensatz in Prozent und den Fixbetrag pro Transaktion ein, genau so, wie sie in den Einstellungen deines Zahlungsanbieters oder auf deiner letzten Abrechnung stehen.
- 3
Ergänze deine monatlichen Abo-Kosten. Du bekommst die Gebühr auf eine einzelne Bestellung, was davon übrig bleibt, deine gesamten Monatsgebühren und die effektive Quote dahinter.
Warum der Fixbetrag kleine Bestellungen am härtesten trifft
Der prozentuale Teil einer Transaktionsgebühr ist unabhängig von der Bestellgröße — er nimmt sich bei einer günstigen Bestellung denselben Anteil wie bei einer teuren. Der Fixbetrag nicht. Er fällt auf jede Bestellung an, egal was sie wert ist, und sein Gewicht hängt damit vollständig vom Bestellwert ab.
Die Rechnung folgt direkt aus der Formel: Der Anteil des Fixbetrags ist Fixbetrag geteilt durch Bestellwert. Verdopple den Bestellwert und dieser Anteil halbiert sich. Bei einer zehnmal größeren Bestellung wiegt er zehnmal weniger, während der Prozentteil exakt gleich bleibt. Zwei Shops mit identischen Konditionen können deshalb völlig verschiedene effektive Quoten haben — wer billige Einzelartikel verkauft, zahlt relativ gesehen deutlich mehr.
Das ist die mechanische Verbindung zwischen Bestellwert und Gebührenlast, und deshalb verändern Bundles, Mengenrabatte und Upsells nach dem Kauf mehr als nur den Umsatz. Zwei Artikel in einer Bestellung heißt ein Fixbetrag statt zwei. Bevor du nach besseren Konditionen suchst, spiel hier durch, was ein höherer Bestellwert mit deiner effektiven Quote macht — meist ist das der schnellere Hebel und er liegt komplett bei dir.
Die Gebühren, die alle vergessen
Zahlungsgebühr und Abo sind nur die sichtbare Schicht. Wer ins Ausland verkauft, zahlt fast immer irgendwo in der Kette für die Währungsumrechnung — beim Anbieter, bei der Bank oder bei beiden — und das steht selten unter „Gebühren“. Mit deinen Apps ist es dasselbe: Jedes Abo wirkt für sich klein, zusammen verhalten sie sich wie ein zweiter Monatsplan.
Rückerstattungen und Chargebacks lohnen einen bewussten Blick. Bei einer Rückerstattung wird der prozentuale Teil häufig zurückgegeben, der Fixbetrag oft nicht, und ein Chargeback kann eine eigene Bearbeitungsgebühr mitbringen. Schau in die Bedingungen deines Anbieters, statt es anzunehmen — das unterscheidet sich wirklich je nach Anbieter und Land. Die Schlussfolgerung bleibt so oder so: Eine stornierte Bestellung ist kein neutraler Vorgang, deine Retourenquote gehört also in die Gebührenrechnung.
Der saubere Weg, das alles auf einmal zu sehen, ist die effektive Quote. Dein Abo ist ein Fixkostenblock, der pro Bestellung günstiger wird, je mehr du verkaufst; die Zahlungsgebühr ist variabel und wächst mit dem Umsatz. Alles Bezahlte eines Monats geteilt durch den Umsatz dieses Monats fasst beides in einer vergleichbaren Zahl zusammen. Verfolge sie monatlich — ein schleichend wachsender App-Stack, ein Monat mit vielen kleinen Bestellungen oder mehr ausländische Karten fallen dann sofort auf, statt sich hinter einem Prozentsatz zu verstecken, der sich nie ändert.
Häufige Fragen
Wovon hängt der Satz ab, den ich tatsächlich zahle?
Vor allem von vier Dingen: dem Land, in dem dein Shop registriert ist, deinem Tarif, deinem Zahlungsanbieter und der Karte oder Wallet, mit der die Kundin zahlt. Auslandskarten, Firmenkarten und manche Wallets werden häufig anders bepreist als eine normale Inlandskarte. Deshalb kann dir niemand einen Satz nennen, der für deinen Shop stimmt — öffne die Einstellungen deines Zahlungsanbieters oder deine letzte Abrechnung, lies deine eigenen Zahlen ab und trage sie hier ein.
Fallen Gebühren auch auf Versand und Steuern an?
Die Zahlungsgebühr wird in der Regel auf den Gesamtbetrag berechnet, den die Kundin tatsächlich zahlt — inklusive Versandkosten und der im Checkout erhobenen Steuer, nicht nur auf den Produktpreis. Das ist relevant, wenn du Versand berechnest: Auch dieser Umsatz kostet dich Zahlungsgebühr. Prüf es in den Bedingungen deines Anbieters nach, denn gerade bei Steuern unterscheidet sich die Handhabung je nach Land und Setup.
Wie senke ich meine Gebührenlast?
Drei Hebel, grob nach Wirkung sortiert. Erhöhe den Bestellwert über Bundles oder Upsells, damit sich der Fixbetrag auf mehr Umsatz verteilt. Senke Rückerstattungen und Chargebacks, damit du nicht für Bestellungen zahlst, die nicht bleiben. Und prüfe, ob dein Tarif zu deinem Volumen passt, denn Tarife tauschen üblicherweise eine höhere Monatsgebühr gegen einen niedrigeren Satz pro Transaktion. Rechne nach jeder Änderung neu, statt zu schätzen — die effektive Quote zeigt dir, ob es wirklich etwas gebracht hat.
Sind die Abo-Kosten fix oder variabel?
Absolut gesehen fix, pro Bestellung aber variabel: Derselbe Monatsbetrag auf doppelt so viele Bestellungen verteilt kostet je Bestellung die Hälfte. Die Zahlungsgebühr ist umgekehrt — pro Bestellung konstant, in Summe wachsend mit dem Umsatz. Für die Break-even-Rechnung behandelst du Abo und Apps als monatliche Fixkosten, die gedeckt sein müssen, bevor überhaupt Gewinn entsteht, und die Zahlungsgebühr als Kostenblock, der die Stückmarge jeder einzelnen Bestellung senkt. Der Profit-Rechner nutzt genau diese Trennung.